Nach einer Reihe von Sitzungen seit Beginn der Sommerferien warnt der Vorstand des Verbands vor der Ausbreitung der Aufhetzung von Kindern gegen ihre Väter und bekräftigt sein Festhalten an seinem Memorandum.
Der Marokkanische Verband zur Verteidigung der Rechte von Vätern und Kindern hat seit Beginn der Sommerferien mehrere Sitzungen abgehalten, in denen er eine Reihe eingegangener Beschwerden geprüft hat. Daraus geht hervor, dass zahlreiche Väter während der Sommerferien gewaltsam von ihren Kindern ferngehalten werden, obwohl sie über Urteile verfügen, die ihnen die Unterbringung ihrer Kinder für 15 Tage bis einen Monat zusprechen – ganz zu schweigen von der ständigen Behinderung während des gesamten Schuljahres.
Im Rahmen seiner Begleitung der Umgangsentscheidungen, die fortwährend behindert werden, indem das Kind in den Familienkonflikt hineingezogen und zu einem Werkzeug der Rache und der Abrechnung gemacht wird, die es nichts angehen, warnt der Verband die nationale Öffentlichkeit vor der Ausbreitung des Phänomens der Aufhetzung von Kindern gegen ihre Väter. Über die Entbehrung hinaus, die Väter und Kinder gleichermaßen erleiden, legt diese Aufhetzung den Keim einer Undankbarkeit, die zu einem schweren gesellschaftlichen Bruch führen kann, zusätzlich zu den psychischen Störungen, die die Schullaufbahn und die normale Entwicklung des Kindes beeinträchtigen.
Angesichts dessen erklärt der Vorstand des Verbands, der zahlreiche Fälle der Aufhetzung von Kindern gegen ihre Väter und erzwungener Trennung begleitet und den Grundsätzen des Verbands treu bleibt – die rechtlichen Errungenschaften der Väter zu wahren und das Anliegen des Vaters, dem die Bindung zu seinen Kindern verwehrt wird, bekannt zu machen, für die psychische Stabilität des Kindes im Besonderen und das Gleichgewicht der Familie im Allgemeinen – Folgendes:
- Seine große Genugtuung darüber, dass Seine Majestät König Mohammed VI. das Familiengesetzbuch an den Obersten Rat der Ulema verwiesen hat, worin er eine Bekräftigung des Rechtsstaats und der Institutionen sieht.
- Sein tiefes Festhalten an sämtlichen Vorschlägen des vom Verband vorgelegten Memorandums.
- Seinen Aufruf an die verschiedenen Akteure des marokkanischen Rechtswesens, die Verabschiedung der gesetzlichen Maßnahmen zu beschleunigen, die nötig sind, um das Kind vor den Fängen der Aufhetzung und des Hasses zu schützen, die seine Kindheit verzerren.
- Seine volle Bereitschaft, sich den verschiedenen Menschenrechtsorganisationen zu öffnen, um für alles einzutreten, was die Stabilität der marokkanischen Familie sichert und dem Kind alles erspart, was sein seelisches Gleichgewicht beeinträchtigen könnte.
Rabat, den 22. Juli 2024 – Der Präsident des Verbands.